Produktionsbeschreibung

 

Energieproduktion:

Die nachwachsenden Rohstoffe werden im Fahrsilo und in den Ligavatoren
(Hochsilos für Körnermaislagerung) zwischengelagert. In der Anmischgrube wird
der Silomais mit der Gülle vermengt. Anschließend gelangt diese Mischung in den
Hydrolysebehälter, in dem bereits die ersten Fermentationsprozesse beginnen. Im
Hydrolysebehälter wird das Substrat auf die Betriebstemperatur von 38 - 40 °C
erwärmt. Vom Hydrolysebehälter aus gelangt das Substrat in die Fermenter, wo
der eigentliche Fermentationsprozess abläuft. Die Verweildauer im Fermenter
beträgt ca. 50 - 60 Tage.


Nach dem Fermentieren gelangt das vergorene Substrat in die Biogasgüllelager.
In der Vegetationszeit wird dieses Substrat, ein hochwertiger
pflanzenverträglicher Dünger, bedarfsgerecht mit speziellen
Gülletransportfässern bodennah auf die Felder in der Region ausgebracht.


Der Hydrolysebehälter, die Fermenter und die Endlager sind gastechnisch
miteinander verbunden. Das erzeugte Gas wird über eine 180 m lange Gasleitung
dem BHKW zugeführt.


Die daraus erzeugte elektrische Energie wird in das öffentliche Stromnetz und
die Abwärme in das Verteilernetz der Nahwärme Mureck eingespeist.

Besonderheiten:

Durch die Biogasanlage wurde die Möglichkeit geschaffen eine Güllebörse
einzurichten. Die Landwirte bekommen nur mehr soviel Biogasgülle zurück, wie
sie unbedingt brauchen - ca. 30 m³ pro ha/Jahr.

Die Gülle wird von den Bauern im Halbkreis von 6 km angeliefert, diese nehmen bei der Rückfahrt Biogasgülle mit - dadurch wird der Tranportweg optimiert.

Zur Vegatationszeit sind 2/3 der Biogasgüllemenge schon in der Region bzw. an dem Ort wo der Pflanzennährstoffe benötigt werden.

Mit der Biogasgülle werden unsere Kulturpflanzen pfanzenverträglich zum richtigen Zeitpunkt und in kontrollierter Menge  - 30m³/ha pro ha und Jahr - mit den notwendigen Nährstoffen versorgt.

 
 

Ökostrom Mureck GmbH - Bioenergiestraße 5 A-8480 Mureck - Herzlich Willkommen